Die letzten Tage und Wochenenden habe ich in Berkeley und der Bay Area verbracht und mir hier mal so einiges angeschaut - denn es gibt sooo viel zu sehen! Ein Spaziergang in den Berkeley Hills mit einem Blick über die ganze San Francisco Bay ist beispielsweise genau das richtige für einen sonnigen Freitagnachmittag im Oktober, mit anschließendem Besuch des Schwimmbads am Hügel hinter unserem Haus! Segeln und Surfen ist natürlich auch immer noch ganz groß auf meiner Freizeitaktivitäten-Liste! :-)
Donnerstags Abends ist in der Academy of Science immer "open night", es wird Musik von verschiedenen DJs gespielt und man kann mit einem Bierchen durch das Museum laufen. Es ist ein richtig tolles Museum unter anderem mit einem ganzen Costa Ricanischen Regenwald, durch den man gehen kann, sowie einem richtig schönen Aquarium, verschiedensten Reptilien, einem Planetarium, Dinosauriern usw. Sehr cool! :-) Aktuell laufen auch ganz viele Fulbright Veranstaltungen, wir gehen regelmäßig gemeinsam mit den Stipendiaten essen, oder machen irgendwas anderes. Übernächste Woche gehen wir in "Ottello" im San Francisco Opera House. :-)
Gestern Abend war ich in einem wunderschönen Jazz Konzert von "Billy Cobham & Friends". Er ist ein einzigartiger Drummer und die Musik war einfach der Wahnsinn! :-) Sind danach noch in einen Jazzclub in Berkeley gegangen und hatten dort Spaß beim Tanzen!
Letzte Woche war ich auf einer Farm im Landesinneren, wo ein riesiges Maisfeld-Labyrith aufgebaut war und "Zipp-Lines" (diese lustigen Seibahnen, die es auch auf Kinderspielplätzen gibt, nur viel größer!) und eine Geisterbahn mit echten Monstern drin und ein großes Kürbisfeld usw. Es war superlustig, vor allem im Dunkeln durch das Labyrith zu laufen! :-)
Mein Praktikum läuft inzwischen auch, ich hab schon Karten und Domino und "Wee-Bowling" usw. mit den Patienten gespielt, sowie interessanten Gespräche mit Patienten und Therapeuten geführt. Meine Midterm Exams liefen alle soweit ganz gut, ich warte noch auf die Noten, aber bin jetzt erst mal erleichtert und froh wieder mehr Freizeit zu haben! :-) Aufregende Trips durch die USA kommen wohl erst im November wieder auf mich zu, bis dahin werd ich hier Halloween feiern und mit meinen Freunden das schöne Berkeley und die Bay genießen! :-)
Wenn ich unterwegs bin, erzähle ich hier gerne meine ganz persönlichen Geschichten und berichte von meinen Erfahrungen. Zu Lesen gibt es Erzählungen von spannenden Erlebnissen und interessanten Menschen, Schilderungen von Eindrücken und Ländern, Reflexionen über neue Erkenntnisse und vieles mehr... nicht nur aus Californien, wo mein Blog began! Herzlich Willkommen und viel Spaß!
Sonntag, 25. Oktober 2009
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Nach Regen kommt Sonnenschein...
Gestern öffnete der californische Himmel sein Schleusen... es war unvorstellbar! Ich wachte morgens auf und fragte mich, was für ein komisches Geräusch das da draußen ist... es war Regen! Aber nicht so ein bisschen Nieselregen, nein, es war ein Wolkenbruch, der nachts began und den ganzen Tag andauerte begleitet von sturmartigem Wind. Man war nach einer halben Minute bis auf die Unterwäsche nass! Der kleine Bach namens Strawberry Creek, der über den Campus fließt, verwandelte sich in einen reißenden Strom. Die Straßen von Berkeley verwandelten sich in Wasserfälle (da sie teilweise relativ steil sind) und legten es nahe auszurutschen und auf die Nase zu fallen, genau wie all die rutschig-nassen Treppenhäuser der Uni.
Alle californischen Studenten waren top ausgerüstet mit Gummistiefeln und sturmfesten Schirmen - nicht jedoch arme Austauschstudenten! Mir lief das Wasser oben in meine Turnschuhe rein und vorne wieder raus! Und dann kam auch noch der Bus nicht, aufgrund von 1000 Unfällen wegen des Wetters, und ich musste quer über den Campus zu Fuß durch den Regen stiefeln. Ich war froh und dankbar um meine holländische Regenjacke, die mich zumindest teilweise trocken hielt. Und noch froher war ich, als ich wieder zuhause im Trockenen war! Leider hielt die Freude nicht lange an, da aufgrund des Sturms ein Stromausfall unser Haus für 2 1/2 Stunden verdunkelte. Ungünstig, wenn man bedenkt, dass ich heute 2 Prüfungen schreiben musste und dafür noch lernen wollte. Nun, ich verzog mich mit meinen Büchern und einer Decke ins Treppenhaus, den einzigen Ort, wo wir Notstrom hatten und war froh, dass mein Laptopakku voll geladen war. Und als er leer war und ich nicht mehr sitzen konnte, ging das Licht wieder an! :-)
Doch heute morgen - oh Wunder - schien die Sonne wieder und es war wieder warm! Ich schrieb meine 2 Prüfungen, beide verliefen gut, doch ich brauche relativ viel Zeit für die Essays im Vergleich zu den Amis, da ich manchmal um Worte ringe... *grins* Aber ich bin zuversichtlich und zufrieden! :-)
Gleich kommt meine Cousine Jana zu Besuch und ich werden mit einem großen Eisbecher in ein langes Wochenende nach meinen Midterms starten! Mal sehen was es so bringt, ich hab nix großes geplant sondern freue mich auf Freizeit und Fun in Berkeley und San Francisco! :-)
Alle californischen Studenten waren top ausgerüstet mit Gummistiefeln und sturmfesten Schirmen - nicht jedoch arme Austauschstudenten! Mir lief das Wasser oben in meine Turnschuhe rein und vorne wieder raus! Und dann kam auch noch der Bus nicht, aufgrund von 1000 Unfällen wegen des Wetters, und ich musste quer über den Campus zu Fuß durch den Regen stiefeln. Ich war froh und dankbar um meine holländische Regenjacke, die mich zumindest teilweise trocken hielt. Und noch froher war ich, als ich wieder zuhause im Trockenen war! Leider hielt die Freude nicht lange an, da aufgrund des Sturms ein Stromausfall unser Haus für 2 1/2 Stunden verdunkelte. Ungünstig, wenn man bedenkt, dass ich heute 2 Prüfungen schreiben musste und dafür noch lernen wollte. Nun, ich verzog mich mit meinen Büchern und einer Decke ins Treppenhaus, den einzigen Ort, wo wir Notstrom hatten und war froh, dass mein Laptopakku voll geladen war. Und als er leer war und ich nicht mehr sitzen konnte, ging das Licht wieder an! :-)
Doch heute morgen - oh Wunder - schien die Sonne wieder und es war wieder warm! Ich schrieb meine 2 Prüfungen, beide verliefen gut, doch ich brauche relativ viel Zeit für die Essays im Vergleich zu den Amis, da ich manchmal um Worte ringe... *grins* Aber ich bin zuversichtlich und zufrieden! :-)
Gleich kommt meine Cousine Jana zu Besuch und ich werden mit einem großen Eisbecher in ein langes Wochenende nach meinen Midterms starten! Mal sehen was es so bringt, ich hab nix großes geplant sondern freue mich auf Freizeit und Fun in Berkeley und San Francisco! :-)
Freitag, 9. Oktober 2009
Montreal und noch mehr Midterms
Ich hab mir Zeit gelassen mit meinem neuesten Eintrag, ich weiß. Jetzt gibts aber mal wieder news aus Californien!
Ich stecke mitten in den Midterm Exams. Ich habe 5 Prüfungen innerhalb von 15 Tagen plus eine Hausarbeit abzuliefern. Drei davon sind jetzt rum, 2 hab ich nächste Woche... Das scheint hier absolut normal zu sein, das Privatleben wird für 2-3 Wochen eingestellt und wenn Ende nächster Woche der Stress vorbei ist, dann kriechen alle wieder aus ihren Bibliotheken und study rooms heraus und es geht weiter wie vorher - bis dann die nächste Prüfungsphase kommt: eine kleine im November und die Abschlussprüfungen im Dezember. Dieses System ist schon anders, als das was wir in Deutschland erleben. Aber ich kämpf mich brav durch alle Bücher und Skripte, habe eine nette Lerngruppe gefunden und bin bisher recht zufrieden.
Mein Praktikum läuft auch gut, ich habe jetzt das Vorbereitungs-Training abgeschlossen und darf kommende Woche das erste mal auf eine der Stationen. Wir werden nur auf den forensischen Stationen des Krankenhauses eingesetzt: eine akute, eine geschlossene und eine halb-offene Station. Dort sind nur männliche Patienten, die psychische Störungen haben und aufgrund dessen irgendeine Straftat begangen haben. Wir haben strenge Sicherheits-, Verhaltens- und Kleidungsvorschriften und ich bin neugierig, wie die ersten Treffen verlaufen werden.
Letztes Wochenende war ich in Montreal / Canada zum Nordamerikatreffen der Studienstiftung. Wir waren 140 deutsche Stipendiaten, die alle aktuell in USA oder Canada studieren oder forschen. Der Wochenend-Workshop wurde von McKinsey unterstützt, und dementsprechend ausgezeichnet war die location der Tagung und das Catering! :-) Es gab Vorträge über Canada und "multiculturalism", Canada's wirtschaftliche Lage, die Universität von Montreal usw. In kleineren Gruppen durften wir uns einen Vormittag mit einem Thema beschäftigen, das wir uns aussuchen durften. Ich war in der Gruppe des Leiters des Schlaganfall-Zentrums von Montral, der über die Plastizität des Gehirns im Erwachsenenalter mit uns diskutierte! Es war superspannend und echt interessant! Nachmittags hatten wir dann ne Stadtführung und ein bisschen Freizeit. Da kanadische Wetter spielte nur teilweise mit, es war recht kalt und alle Studenten aus Californien und Florida beschwerten sich selbstverständlich, während Studenten aus Vancouver es recht warm fanden! :-) Am Samstag Abend gab es ein formelles Dinner mit musikalischer Begleitung, Reden und viel Essen und Wein! Danach gings wieder ab ins Montrealer Nachtleben, das wir wie auch am Freitag Abend bis zur Sperrstunde auskosteten. :-)
Ich durfte an diesem Wochenende superspannende und nette Leute kennenlernen, die bereits in der ganzen Welt unterwegs waren und viel zu erzählen hatten. Es lag immer ein aufgeregtes Summen über den Studenten, denn alle redeten gleichzeitig und die Gespräche waren teils kontrovers, teils unglaublich lustig, und immer gut! :-) Die Atmosphäre insgesamt war einfach toll, es war überhaupt nicht vergleichbar mit den Erfahrungen mit Studienstiftlern, die ich in Deutschland gemacht hatte.
Jetzt widme ich mich mal wieder meinen Büchern - die vermissen mich schon! *hihi* Aber denkt bloß nicht, dass ich wegen des Lernens mein Segeln und Surfen oder meine Freunde hier vernachlässige! Mein Zeitmanagement und meine (über-?)optimistische Einstellung erlauben es mir immer noch meine Freizeit zu genießen und Spaß zu haben! :-)
Ich stecke mitten in den Midterm Exams. Ich habe 5 Prüfungen innerhalb von 15 Tagen plus eine Hausarbeit abzuliefern. Drei davon sind jetzt rum, 2 hab ich nächste Woche... Das scheint hier absolut normal zu sein, das Privatleben wird für 2-3 Wochen eingestellt und wenn Ende nächster Woche der Stress vorbei ist, dann kriechen alle wieder aus ihren Bibliotheken und study rooms heraus und es geht weiter wie vorher - bis dann die nächste Prüfungsphase kommt: eine kleine im November und die Abschlussprüfungen im Dezember. Dieses System ist schon anders, als das was wir in Deutschland erleben. Aber ich kämpf mich brav durch alle Bücher und Skripte, habe eine nette Lerngruppe gefunden und bin bisher recht zufrieden.
Mein Praktikum läuft auch gut, ich habe jetzt das Vorbereitungs-Training abgeschlossen und darf kommende Woche das erste mal auf eine der Stationen. Wir werden nur auf den forensischen Stationen des Krankenhauses eingesetzt: eine akute, eine geschlossene und eine halb-offene Station. Dort sind nur männliche Patienten, die psychische Störungen haben und aufgrund dessen irgendeine Straftat begangen haben. Wir haben strenge Sicherheits-, Verhaltens- und Kleidungsvorschriften und ich bin neugierig, wie die ersten Treffen verlaufen werden.
Letztes Wochenende war ich in Montreal / Canada zum Nordamerikatreffen der Studienstiftung. Wir waren 140 deutsche Stipendiaten, die alle aktuell in USA oder Canada studieren oder forschen. Der Wochenend-Workshop wurde von McKinsey unterstützt, und dementsprechend ausgezeichnet war die location der Tagung und das Catering! :-) Es gab Vorträge über Canada und "multiculturalism", Canada's wirtschaftliche Lage, die Universität von Montreal usw. In kleineren Gruppen durften wir uns einen Vormittag mit einem Thema beschäftigen, das wir uns aussuchen durften. Ich war in der Gruppe des Leiters des Schlaganfall-Zentrums von Montral, der über die Plastizität des Gehirns im Erwachsenenalter mit uns diskutierte! Es war superspannend und echt interessant! Nachmittags hatten wir dann ne Stadtführung und ein bisschen Freizeit. Da kanadische Wetter spielte nur teilweise mit, es war recht kalt und alle Studenten aus Californien und Florida beschwerten sich selbstverständlich, während Studenten aus Vancouver es recht warm fanden! :-) Am Samstag Abend gab es ein formelles Dinner mit musikalischer Begleitung, Reden und viel Essen und Wein! Danach gings wieder ab ins Montrealer Nachtleben, das wir wie auch am Freitag Abend bis zur Sperrstunde auskosteten. :-)
Ich durfte an diesem Wochenende superspannende und nette Leute kennenlernen, die bereits in der ganzen Welt unterwegs waren und viel zu erzählen hatten. Es lag immer ein aufgeregtes Summen über den Studenten, denn alle redeten gleichzeitig und die Gespräche waren teils kontrovers, teils unglaublich lustig, und immer gut! :-) Die Atmosphäre insgesamt war einfach toll, es war überhaupt nicht vergleichbar mit den Erfahrungen mit Studienstiftlern, die ich in Deutschland gemacht hatte.
Jetzt widme ich mich mal wieder meinen Büchern - die vermissen mich schon! *hihi* Aber denkt bloß nicht, dass ich wegen des Lernens mein Segeln und Surfen oder meine Freunde hier vernachlässige! Mein Zeitmanagement und meine (über-?)optimistische Einstellung erlauben es mir immer noch meine Freizeit zu genießen und Spaß zu haben! :-)
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