Montag, 16. August 2010

Lebenszeichen aus Tansania

Wollte mich mal wieder melden aus meinem abenteuerlichen Aufenthalt in Tansania und ein Lebenszeichen geben. Bin seit rund einem Monat heute das erste Mal wieder im Internet und bin fasziniert von fliessend Wasser und Strom in der Stadt... Bin gerade in Arusha, wo wir gestern unser Abschieds-Dinner hatten. Unser Programm im Mamire Ward in der Naehe von Babati war ein voller Erfolg, wir haben rund 7000 Leute erreicht mit unserer Aufklaerungsarbeit und rund 1500 Leute fuer HIV getestet. Das sind unglaubliche Zahlen, wenn man bedenkt, dass nur rund 16000 Leute in der Community wohnen. Vor allem sind das unglaubliche Zahlen, wenn man bedenkt, unter welchen Lebensumstaneden wir hier gelebt und gearbeitet haben, und mit welchen Problemen wir tagtaeglich kaempfen mussten.

Die Armut, die in den Gebiet herrscht in dem wir waren, ist unbeschreiblich, die Menschen dort leben wirklich von der Hand in den Mund - eine schlechte Ernte bedeutet fuer viele, dass sie nicht wissen, wie sie ihre vielen Kinder ueber die Trockenzeit bringen sollen. Das Wasser wird teilweise kilometerweit geschleppt vom Fluss oder Damm, um den taeglichen Bedarf einer Familie zu decken. Viele Menschen koennen gar nicht oder nur schlecht lesen und schreiben. Schulbildung ist Luxus, da Kinder wertvolle Arbeitskraefte fuer die Farmen und im Haushalt sind. Die jungen Maedchen sind verantwortlich fuer ihre juengeren Geschwister, selbst wenn sie selber noch keine 10 Jahre alt sind. Die Jungs passen auf die Ziegen und Kuehe auf, waehrend die Eltern auf dem Feld arbeiten. Die Vaeter betrinken sich oft nachmittags sinnlos in der Dorfkneipe mit Wodka oder "Conyagi" um ihre Sorgen ueber die Familie und die Farm runterzuspuelen, und geben somit das wertvolle Geld fuer ihre Alkoholsucht aus, anstelle das Schulgeld fuer die Kinder zu bezahlen, oder die hungrigen Maeuler daheim zu stopfen.

In der Schule "missbrauchen" die Lehrer die Schueler, die kommen, als Arbeitskraefte fuer ihre eigenen Haushalte und Felder. Schlaege mit dem Stock stehen fuer die meisten Kinder auf der Tagesordnung, viele kommen barfuss zur Schule, weil die Familie sich keine Schuhe leisten kann. Infektionen wie Tuberkulose, Malaria, oder Grippe sind sehr weit verbreitet, und fuehren aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung haeufig zum Tod oder zu chronischen Erkrankungen. Eine ausgewogene Ernaehrung mit Vitaminen etc. ist selten...

Ich hoffe, ihr habt nun eine vage Vorstellung, mit welchen Problemen die Menschen hier tagtaeglich zu kaempfen haben... Unser Leben im Dorf war dementsprechend abenteuerlich und eine grosse Herausforderung. Die Arbeit im Rahmen der HIV/AIDS Awareness Campaign war jedoch ein voller Erfolg, da wir den Menschen nicht nur Wissen vermitteln konnten, wie sie sich vor HIV schuetzen koennen, und wie sie fuer Betroffene sorgen koennen, sondern auch langfristige Loesungen fuer lokale Probleme gefunden haben. So haben wir ein Projekt fuer die Hebammen im Dorf ins Leben gerufen, damit sie in Zukunft Handschuhe haben um sich vor Infektionen zu schuetzen, wenn sie einer HIV positiven Mutter helfen ihr Kind auf die Welt zu bringen. Ausserdem haben wir mit den Frauen im Dorf ein Projekt geschaffen, so dass sie Kondome fuer Frauen kaufen koennen, da die Maenner haeufig nicht bereit sind, ein Kondom zu benutzen. "Support for International Change" hat eine Philosophie, die beinhaltet, dass Loesungen mit den Menschen vor Ort gefunden werden sollen, die den lokalen Gegebenheiten angemessen sind. Im Rahmen der Arbeit habe ich unendlich viel gelernt ueber die HIV Epidemie in Ostafrika, ueber Kultur, Land und Leute, und habe mich motiviert und mit voller Energie in die Aufklaerungsarbeit im Rahmen der Awareness Campaign gestuertzt.

Ich habe mit Begeisterung...
- mit den Kindern in der Schule gearbeitet und ihnen nuetzliches beigebracht ueber ihre persoenliche Gesundheit, wertvolle "life skills" vermittelt und wie sie ihren Traeume und Ziele fuer die Zukunft ein Stueckchen naeher kommen koennen.
- mit den Teenagern und jungen Maennern auf dem Fussballplatz ueber HIV, Sex, Kondome, Pornographie, und vieles mehr diskutiert, und viele Demonstrationen gegeben wie man ein Kondom richtig anwendet.
- mit den Frauen im Dorf ueber Kindererziehung, Beziehungen mit Maennern, Polygamie und Beschneidung von jungen Maedchen gesprochen.
- mit dem Dorfvorstand an Loesungen gearbeitet, die finanzierbar sind und der ganzen Gemeinde mehr Lebensqualitaet und Sicherheit bringen.

Ich habe mit Sicherheit genausoviel gelernt wie ich anderen beigebracht habe, und unendliche wertvolle Erfahrungen gemacht. Mein Team war wohl das Beste, das ich mir haette wuenschen koennen! Mein Swahili ist inzwischen Alltags-umgangssprachlich-tauglich! :-) Wir wurden von der Dorfgemeinde so herzlich aufgenommen, meine tansanische Familie war unendlich gastfreundlich und wir entwickelten uns im Laufe der Zeit von Gaesten zu Familienmitgliedern. :-) Ich habe jeden Moment in Gijedabung sehr genossen und weiss gar nicht, wie ich all das in Worte fassen soll und daheim in Deutschland erklaeren soll. Die Erlebnisse, die ich in den vergangenen 2 Monaten im laendlichen Tansania machen durfte sind einfach einzigartig und unvergleichbar!

Morgen kommt die Krissi, und ich freue mich riesig drauf, ihr dieses wunderschoene Land zu zeigen und ihr die Kultur und Leute naeherzubringen, sowie mit ihr gemeinsam so viel Neues zu entdecken!! Es liegen 4 Wochen Abenteuer Ost-Afrika vor uns und ich freu mich drauf, durch Tansania und Kenia zu reisen!!! Die Serengeti, der Victoriasee, Nairobi, Mombasa, Zanzibar und vieles mehr wartet auf uns... bin gespannt, welche Seite von diesem zauberhaften Land ich nun waehrend der Reisezeit entdecken darf!

Samstag, 17. Juli 2010

Leben auf dem Land in Tansania

Das ist das erste Mal seit ueber 2 Wochen, dass ich wieder im Internet bin… Die letzten Wochen war ich in Gijedabung, einem kleinen Dorf im Bezirk von Mamire, in der Naehe von Babati Town. Bin zusammen mit Georgia (volunteer aus Canada) bei einem der Grundschullehrer untergebracht. Er ist Ende zwanzig und wohnt zusammen mit seiner Freundin (sie ist auch Lehrerin) und seinem juengeren Bruder, der in die Schule dort geht. Strom und fliessend Wasser gibts nicht, Handy wird per Solarzelle aufgeladen. Wir werden bekocht, kriegen jeden Tag einen Eimer mit warmen Wasser zum Waschen und spielen in unserer Freizeit Karten und 4gewinnt. Bayerische Kartenspiele auf Swahili erklaeren ist ganz schoen schwierig… aber klappt!! :-) Duschen tut man, indem man das Wasser mit einer Wasserflaschen ueber sich schoepft, sich einseift, gegen Moskitos kaempft und dann wieder Wasser aus dem Eimer ueber sich schoepft.  Essen tun wir nur einheimisches Essen: anfangs gabs viel Maisbrei und getrockneten Fisch, inzwischen mehr Reis und Kartoffel und Obst. Sehr gerne wird auch Eintopf gekocht aus Getreide und Erbsen. Mein Magen rebelliert regelmaessig, doch man gewoehnt sich an alles, das koennt ihr mir glauben! Und: der Hunger treibts rein!  Von den Toiletten will ich gar nicht anfangen… lol!!

Unser SIC teaching Team im Dorf ist super!! Wir sind 4 volunteers und 2 teaching partner, kommen insgesamt aus 5 verschiedenen Laendern (USA, Canada, England, Deutschland, Tansania) und verstehen uns super. Wir arbeiten sehr effizient, die Planungen unserer Vortraege sowie die Aufklaerungsarbeit selbst laufen sehr reibungslos. Alle bringen viel Wissen ein und jeder hat seine besonderen Staerken. Mein Psycho-Wissen ist von grossem Vorteil, da wir nicht nur Wissen uber HIV verbreiten wollen, sondern den Menschen auch beibringen, wie sie ihr neues Wissen in die Praxis umsetzen koennen. Life skills, wie beispielsweise richtige Entscheidungen treffen, gute Kommunikation, Umgang mit Stigmatisierung etc. stehen auf der Tagesordnung. Wir unterrichten in der Grundschule (Klasse 4-7), unterrichten auch die Lehrer und Eltern. Haben auch Treffen mit den Hebammen, den Mamas, dem “Landrat” incl. “Buergermeister”, den Fussballteams, den christlichen Gemeinden, und so weiter! Alle freuen sich, dass wir da sind, und hoeren aufmerksam zu wenn wir ueber die Uebertragung des Viruses und ueber Praeventionsmoeglichkeiten reden. Der Dorfvorstand unterstuetzt uns wo er kann und hat einen Narren an uns gefressen! :-)

Kommenden Dienstag haben wir den ersten grossen Testing Day, wo wir so viele Leute wie moeglich dazu bewegen wollen, sich testen zu lassen auf HIV. Die Arbeit ist so abwechlungsreich und man muss sehr kreativ sein, da man haeufig auf unerwartete Dinge stoesst. Puenktlichkeit und Zeit sind sehr relative, die Treffen starten im Normalfall mindestens eine Stunde nach dem vereinbarten Zeitpunkt. Wir werden gerne von den Leuten auf Swahili und Massai Sprache zugelabert - verstehen jedoch kein Wort. Die Kinder lieben uns, spielen Fussball und Volleyball mit uns und streicheln mit Begeisterung unsere Haare.

Stellt euch einfach das laendlichste Afrika vor, das es gibt – DA bin ich gelandet!  Und ich liebe es!! :-) Das Leben hier ist so schoen, die Leute so gastfreundlich, froehlich und unterstuetzend, und das Land einfach wunderschoen! I love Africa!! :-)

Uebernaechste Woche haben wir 8 Tage frei und ich fahr nach Uganda fur 5 Tage, um dort am Nil raften zu gehen! :-) Freu mich schon drauf!! Und vielleicht hab ich auch wieder Internet, um mehr von meinen Abenteuern zu erzaehlen! Ich schiesse auch fleissig Fotos, die ich gerne herzeigen werde, wenn ich im September wieder in Deutschland bin!

Freitag, 2. Juli 2010

News aus Babati

Hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich bin nach wie vor in Babati, inzwischen seit rund 10 Tagen, wo wir unsere Orientierungsphase haben. In der ersten Woche haben wir Unmengen gelernt ueber HIV und AIDS, ueber Land und Leute in Tansania, ueber Zellbiologie und antiretrovirale Medikamente und vieles mehr. Ausserdem haben wir jeden Tag 2 Stunden Swahili-Unterricht – sehr intensiv, aber auch lustig, da wir viele Lieder lernen, tanzen und singen!  Die Gruppe waechst immer mehr zusammen, es bilden sich jedoch auch immer mehr Sub-Gruppen. Am Samstag erfahren wir, wer mit wem in ein Dorf kommt und die naechsten 6 Wochen zusammen verbringen wird. Spannend, besonders da wir nur 6 Leute pro Gruppe sein werden und aktuell 27 Volunteers und 14 Teaching Partner sind.

Das Leben hier ist sehr spannend und wirklich unbeschreiblich. Toiletten gibts keine, nur Loecher im Boden. Toilettenpapier benutzen die Enheimischen auch nicht, dafuer gibts die linke Hand. Die rechte wird zum Essen und Gruessen benutzt.  Gegessen werden hauptsaechlich Bohnen, Mais, Reis, Kartoffeln, verdammt zaehes Fleisch, ein spinataehnliches Gemuese und Chapati, so ne Art Pfannkuchen-Brot. Die Verdauung muss sich auf die Ernaehrung erst einstellen, aber so langsam wirds… hihi! Um 7 wirds spaetestens dunkel, und die Moskitos beissen wie bloed in der Daemmerung. Eine der volunteers hat sich bereits Malaria eingefangen. Ich schluck brav meine Prophylaxe und schmier mich mit Anti-Mueckenzeugs ein. Waesche waschen ist auch ein besonderes Vergnuegen: man nehme einen Eimer, fuelle ihn mit kaltem Wasser und Seife, schmeisse alle Klamotten rein und dann wird geschrubt… lol! Die Tansanier lachen uns Auslaender jedoch aus, weil wir uns scheinbar so daemlich anstellen.

Die Kinder auf der Strasse laufen uns hinterher und wollen uns anfassen, vor allem die Haare. Alle gruessen uns freundlich und wollen mit uns reden, aber zu viel Konversation reicht das Swahili noch nicht… doch ich arbeite dran. In den Doerfern warden die Leute kaum Englisch koennen, dann sind wir auf unsere paar Brocken Swahili angewiesen und auch auf die Uebersetzungskuenste unserer teaching partner. Das wird spannend! Am Sonntag ziehen wir um in unsere Familie aufm Dorf, ohne elektrischen Strom, ohne fliessend Wasser. Und am Montag gehts los mit teaching! Ich freu mich drauf!

Zur Info: Internet hab ich hier nur sehr unregelmaessig, wahrscheinlich nur 2 oder 3 mal in den naechsten 6 Wochen. ICh hab allerdings ein Telefon, auf dem ich SMS und Anrufe empfangen kann. Die Nummer ist +255 762 569 215. Freu mich ueber news von daheim!

Montag, 21. Juni 2010

Erste Eindruecke

Jetzt bin ich schon 3 Tage hier, und es ist echt toll! Die Leute sind total nett, Einheimische genauso wie die anderen Volunteers, die inzwischen alle eingetroffen sind. Wir sind 27 Studenten aus USA und England, haben jedoch viel mehr Nationalitaeten im Team: Canada, Deutsch (ich :-)), Ruanda, etc. Die Leute kommen auch von vielen verschiedenen Unis: Harvard, Berkeley, Cornell, Southampton, ... Ein lustiger Mix! Heute Nachmittag beginnt die offizielle Orientierungswoche, wo wir uns alle kennenlernen, Swahili lernen, Lehren ueben etc. Bin schon gespannt! Ich bin die aelteste im Team, aber das ist ok... werd schon "Team-Oldie" genannt! :-) Dafuer hab ich deutlich mehr Auslands-, Afrika- und Reiseerfahrung als die meisten anderen, was ein kleiner Vorteil ist, vor allem wenn man auf der Strasse von den Touristenfallen angefallen wird, die einem afrikanische Bilder und Swahilisprachefuehrer zu ueberteuerten Preisen verkaufen wollen.

Am Sonntag waren wir in der Kirche, mit viel Gesang, Bibelkreis und grossem Tee/Kaffeetrinken danach. Haben mit vielen Leuten geredet, die waren alle sehr interessiert am SIC Projekt und fandens ganz toll dass wir hier sind um ueber HIV zu lehren. Ansosnten schauen wir viel Fussball an, WM Stimmung ist grossartig hier! :-) In den Doerfern haben wir anscheinend dann auch nen Fernseher, viele haben sich extra Generatoren besorgt um Fussball schauen zu koennen. :-) Also: Go Germany!! Die Deutschen finden die Tansanier naemlich total toll, und freuen sich sehr dass ich mit im Team bin! Einige koennen sogar ein paar Brocken Deutsch! Mein Swahili wird allerdings auch schon besser! Freu! :-)

So, jetzt gehts zum Mittagessen und danach ins Office zur offiziellen Begruessung! Bis bald, ich meld mich wieder!

Samstag, 19. Juni 2010

Angekommen in Tansania

Es hat alles geklappt, ich bin vor ein paar Stunden sicher, froehlich und gesund in Kilimanjaro gelandet, wurde abgeholt und laufe bereits mit einer sehr netten und lustigen Gruppe von Amerikanern, Australiern, Tansaniern und Englaendern durch Arusha. Ich wurde herzlichst begruesst und aufgenommen und fuehlte mich vom ersten Moment an wohl! Das werden tolle 8 Wochen mit den Leute hier! Ich freu mich drauf!

Nach 5 Jahren wieder in Afrika zu landen war soooo toll! Es ist alles so gruen hier in Tansania, wunderschoen einfach, die Leute sind froehlich und nett, der Mount Kilimanjaro sieht verdammt beeindruckend aus und ich bin einfach nur fasziniert!

Der Flug war sehr entspannt, keine Verspaetungen, mein Gepaeck ist auch angekommen und ich konnte auch ein bisschen schlafen. Das Fussballspiel der Deutschen hab ich auch gleich in einer Kneipe anschauen koennen - die sind alle so unglaublich Fussballbegeistert hier! Klasse! An den Flughaefen in Amsterdam und Nairobi war die Stimmung einfach grandios, so viele Fans auf dem Weg zur WM. :-)

So, wir werden demnaechst zum Essen gehen, schmeckt uebrigens sehr lecker hier, zumindest was ich bisher gegessen habe! :-) Uebers Wochenende wirds noch ruhig, ab Montag geht das volle Programm los. Ab Mittwoch bin ich dann in Babati, das ist ein noch kleinerer Ort als Arusha. So, das wars von meiner Seite als kurze Info. Alles wunderbar also! ;-) Bis bald, demnaechst schreib ich mehr!

Sonntag, 30. Mai 2010

Dahoam is' dahoam...

Vor genau einer Woche bin ich wieder im heimischen München gelandet. Meine Eltern holten mich vom Flughafen ab und ich erreichte Deutschland mit viel Gepäck und leicht übermüdet. Vergangene Woche durfte ich mit Kulturschock (meine Mutter war der Meinung, ein bayerisches Blasmusik-Festival sei das Richtige zur Wiedereingewöhnung... *grins*), Sprachproblemen (die ganze Zeit Deutsch sprechen ist seltsam ungewohnt!) und Jetlag (9 Stunden sind kein Pappenstiel...) kämpfen. Doch inzwischen habe ich mich zumindest ein bisschen wieder eingelebt, glaube ich. Ich wurde von meiner Familie mit deutschen kulinarischen Genüssen und bayerischen Schmankerln verwöhnt, habe bereits viele Freunde in Regensburg und München wieder gesehen, meine Verwandtschaft besucht etc. Es ist toll, all diese lieben Menschen wieder zu sehen, von meinen vielfältigen Erfahrungen aus Californien zu berichten und wieder gemütlich zusammen zu hocken und sich gegenseitig von alten und neuen Zeiten zu erzählen. Nur das Wetter hierzulande lässt etwas zu wünschen übrig, es regnet viel zu oft und ist kalt - doch auch daran werde ich mich wieder gewöhnen müssen. *grins* Kommende Woche fahr ich nach Göttingen, darauf freu ich mich schon riesig!!

Die letzten Tage in Berkeley waren noch recht turbulent und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Einerseits freute ich mich auf daheim, andererseits wollte ich nicht weg... es war schwierig all meinen lieben neuen Freunden "Byebye" zu sagen, doch gleichzeitig schrieben mir viele Freunde von zu Hause wieder, die sich freuten, dass ich bald wieder komme. Ich unternahm noch richtig viel in der letzten Woche nach den Prüfungen (die liefen übrigens alle recht gut, meine Noten passen alle und ich bin sehr zurfrieden mit meinen akademischen Leistungen an der UC Berkeley). Ich war also viel unterwegs, ging beipsielsweise am letzten Tag noch mit meinen Freunden vom Skiteam zum Frühstücken, war auf etlichen Abschiedsparties (denn viele meiner Freunde haben gerade ihren Uniabschluss gemacht und verlassen Berkeley auch), genoss die "Happy Hour" am Lake Merritt in Oakland, schaute mir den botanischen Garten von Berkeley an, verbrachte einen malerischen und wunderschönen Tag in Pacifica am Strand und beim Wandern in den Hügeln, und so weiter. Ich bin froh, dass ich die Zeit fand, mich von jedem in Ruhe zu verabschieden, noch viele gute Gespräche zu führen und gemeinsam mit Freunden so Einiges zu unternehmen.

Fazit: Mein neues californisches Leben zu einem Abschluss zu bringen war schwer, und ich vermisse den life style der Bay Area bereits jetzt. Doch ich habe tausende von wunderschönen Erinnerungen im Kopf und viele neue Freunde gewonnen - das Jahr war noch viel toller, als ich es mir je hätte träumen können! Und dafür bin ich unendlich dankbar! Und jetzt schaue ich nach vorne, denn in knapp 3 Wochen starte ich nach Tansania, und das nächste Abenteuer beginnt! :-)

Dienstag, 11. Mai 2010

Finals, Hausarbeiten, Baseball - und Abschiedsgedanken

Eins-zwei-drei im Sauseschritt, es läuft die Zeit, wir laufen mit...

Inzwischen habe ich vier Hausarbeiten geschrieben (jeweils 12 bis 25 Seiten lang), drei Präsentationen gehalten, und eine Abschlussprüfung gemeistert. Mir bleibt noch ein Final, das ich am Donnerstag schreiben werde, und dann ist das Kapitel "University of California, Berkeley" vorerst abgeschlossen. Es wird sich zeigen, ob ich in ein paar Jährchen vielleicht wieder herkommen werde, da ich sehr gute Kontakte mit einige Professoren geschlossen habe, und mit einer Promotion liebäugle. Doch das steht noch alles in den Sternen, erstmal komme ich zurück nach Deutschland, mache meinen Master fertig und dann sieht man weiter. Doch ich kann bereits jetzt sagen, dass mir das akademische Auslandsjahr hier im schönen Californien neben viel neuem akademisch-psychologischem Wissen, viel Lebenserfahrung und auch viele gute Kontakte gebracht hat - und das ist viel wert! Ich habe hier gelernt "it's all about networking - without your network, you are nothing".

Natürlich habe ich nicht nur gute Uni-Kontakte geschlossen, sondern auch sehr viele liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich tolle Zeiten verbracht und viel Spaß gehabt habe. Viele davon machen aktuell ihren Abschluss und verlassen Berkeley auch spätestens im Juni. Andere waren - so wie ich - Austauschstudenten und fliegen auch in den kommenden Wochen zurück in die Heimat. Und wieder andere sind bereits wieder in heimischen Landen und wir sind über facebook, skype und Telefon immer noch "in touch". Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass sich hier ohnehin alles auflösen wird, und dass nichts so bleiben wird, wie es gerade ist. Das macht es mir einfacher auch zu gehen und ein neues Lebenskapitel anzufangen. Doch das bedeutet nicht, dass man alle neu gewonnenen Freunde hinter sich lässt. Ich bin mir sicher, dass ich mit vielen über facebook und skype in Kontakt bleiben werde, und den einen oder anderen irgendwo auf der Welt auch wieder sehen werde. Einige meiner Skiteam-Freunde planen bereits einen Skiurlaub in den Alpen für den kommenden Winter, und die Aurelie zieht wahrscheinlich diesen Sommer in die Schweiz! :-) It's a small world after all...

Vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen von Baseball - jaja, mein Bruder hat doch einen Eindruck bei mir hinterlassen in all den Jahren... *grins* Freitag Abend ging ich mit einer Gruppe von Freunden ins Baseballstadion der A's in Oakland um ein Spiel gegen Tampa Bay anzuschauen. Wir haben verloren, doch der Abend war lustig und danach gabs ein großes Feuerwerk - und nen großen Eisbecher!! War echt klasse! :-) Am Samstagvormittag war ich leider sehr unproduktiv was meine Hausarbeit anging, und war froh über ein bisschen Ablenkung, als ein paar Skiteamer anriefen und fragten ob ich mit ihnen Baseball spielen will. Klar wollte ich! :-) 2 1/2 Stunden und einen fiesen blauen Fleck (hab nen Ball full speed gegen das Schienbein bekommen...*autsch*) später ging ich fröhlich wieder nach Hause, und war dann doch noch produktiv... vor allem beim Geburtstagfeiern mit Bri. Pizza, Ice cream, Malibu und 10 Mädels - eine gute Kombi für einen lustigen Abend! :-) Doch ich freu mich auch schon wieder auf solche Abende mit meinen Regensburger/Münchner Mädels und den Göttinger Mädels!! Noch 2 Wochen - dann bin ich daheim... :-)

Dienstag, 4. Mai 2010

Semester-Endspurt


Ich befinde mich nun in der letzten Prüfungsphase des Frühlingssemesters in Berkeley. Ich muss aktuell 4 Hausarbeiten schreiben, 3 Vorträge halten, und 2 Abschlussprüfungen bestehen, dann hab ich mein Studienjahr in Californien gut und erfolgreich abgeschlossen. Bisher läuft alles ganz gut und ich bin guter Dinge – befinde mich noch in meinem Zeitplan, auch wenn das alles etwas eng getimt und ziemlich stressig ist!

Das Wetter ist herrlich, es war in den vergangenen Wochen abschnittwsweise wunderschön frühlingshaft und ich habs genossen in der Sonne zu sitzen und Artikel und Bücher für die Uni zu lesen. Die nächste universitäre Hürde kommt dann in Göttingen, wenn ich die Anerkennung meiner in Californien absolvierten Kurse beantragen muss… ich hoffe sehr, dass die Professoren sich kooperativ zeigen und wir gemeinsam eine gute Lösung finden werden. Würde mich freuen, wenn all die Arbeit, die ich hier in die Uni gesteckt habe, auch für meinen Master-Abschluss zählen würde. Mein Praktikum im Napa State Hospital habe ich letzte Woche erfolgreich abgeschlossen und wir, d.h. alle Volunteers und Praktikanten des vergangenen Jahres, wurden mit einer großen Abschieds- und Ehrungszeremonie von einem Komitee des Krankenhauses verabschiedet. War ein toller Abend und insgesamt eine spitzen Zeit, ich hab gute Kontakte geknüpft und wertvolle Erfahrungen gesammelt! An meinem Research-Projekt in dem Psychologie-Labor in Berkeley werde ich auch weiterhin mitarbeiten, denn wir beginnen jetzt dann mit der Datenerhebung, und ich find das Projekt einfach superspannend! Da will ich dran bleiben, und sehen, was dabei so rauskommt!

Die letzten 2 Wochen hatte ich Besuch von meinen Eltern und durfte wunderschöne Tage mit ihnen in Californien verbringen. Ich fands klasse, dass ich meinen Eltern „mein“ Californien zeigen konnte und ihnen ein Gefühl dafür vermitteln konnte, was ich hier ein Jahr lang so gemacht habe. Die beiden hatten es gerade noch geschafft aus Deutschland rauszufliegen, bevor alle Flughäfen wegen des Vulkans geschlossen wurden – Schwein gehabt! Sie waren dann zum „Cal-Day“, dem „Tag der offnen Tür“ der University of California, Berkeley hier und ich hatte großen Spaß meinen Altvorderen den Campus, die Marching Band, den Sather Tower, das internationale Spring Festival im International House, und vieles mehr zu zeigen. Außerdem machten wir eine lustige Fahrradtour durch San Francisco über die Golden Gate nach Sausalito – ein spitzen Tag! Außerdem gabs in guter alter Weber‘schen Tradition ein großes Abendessen mit einigen meiner neuen californischen Freunde: lecker Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat mit Mousse au Chocolat! :-) Das Wochenende danach cruisten wir mit einem kleinen Wohnmobil die Küste hinauf Richtung Norden, feierten Papa’s Geburtstag am Stinson Beach, bestaunten am Point Reyes See-Elefanten und Wale, und chillten in Bodega Bay. Sehr cool, sehr gemütlich, sehr leckeres Essen! :-)

Vergangenes Wochenende war ich in New York, wo ich unter anderem meinen Cousin besuchte und wunderschöne Tage bei strahlendem Sonnenschein und mit herrlichen Momenten in Brooklyn und Manhatten verbringen durfte. Das waren wirklich tolle Tage, trotz der beiden Hausarbeiten die ich zwischendurch schreiben musste… wer während seiner Finals wegfährt, der muss eben damit rechnen auch was arbeiten zu müssen. *grins* Dafür genießt man dann die Freizeit doppelt und dreifach so sehr! Leider wurde mein Rückflug nach San Francisco gecancelt, weil gerade etliche Stürme über USA toben. Wurde dann alternativ auf einen Flug umgebucht, der nach Oakland flog. 3 Stunden bangen Wartens später, ob ich auf Stand-by mitfliegen darf oder nicht, sitze ich nun endlich im Flieger und bin froh, dass ich rechtzeitig wieder in Berkeley sein werde, um morgen meine Präsentation zu halten… *uff* Der Anschlag, der am Samstag auf dem Times Square verübt werden sollte, wurde gottseidank vereitelt und ich war zu der Zeit auch nicht gerade dort in der Gegend unterwegs… Und wieder: Schwein gehabt!

In 3 Wochen geht’s für mich wieder zurück gen Heimat, wo ich allerdings nur rund 3 Wochen bleiben werde. Den Sommer werde ich in Tansania verbringen, wo ich 2 Monate lang im Rahmen eines Projektes namens „SIC – Support for International Change“ (www.sichange.org) Aufklärungsarbeit im Bereich HIV/AIDS leisten werde. Danach schließt sich noch ein Reisemonat an, wo ich mir Land und Leute im östlichen Afrika mal genauer anschauen werde, gemeinsam mit der Krissi! Ich freu mich schon riesig auf die Zeit in Afrika, das wird eine große Herausforderung und gleichzeitig ein Abenteuer der besonderen Sorte! :-) Und bis dahin werde ich noch hoffentlich viele tolle Augenblicke in Berkeley erleben; in Planung sind ein Besuch im Baseball-Stadion, etliche Abschiedspartys, Besuch von Sarah und Raphael aus Göttingen – ach ja, und natürlich die Abschlussprüfungen… ;-)

Dienstag, 13. April 2010

Fulbright Cultural Enrichment Seminar in Seattle



Vergangenes Wochenende durfte ich am Cultural Enrichment Seminar der Fulbright Organisation teilnehmen. Darunter konnte ich mir zunächst wenig vorstellen, doch als ich das Programm zugeschickt bekam, stiegen meine Erwartungen und meine Vorfreude! Und es sollte sich bestätigen, denn das Wochenende war cooler als ich es mir je vorstellen hätte können.

Wir waren für 4 Tage in einem Seminarhotel direkt an der Waterfront von Seattle untergebracht. Wir - das waren rund 150 Studenten aus 71 Nationen!!! Alle Seminarteilnehmer waren Fulbrightstipendiaten aus der ganzen Welt, die aktuell in den USA studieren. Dieser Mix von Weltanschauungen, Ethnizitäten, Werten, Sprachen, Akzenten, Fachrichtungen, und vielem mehr, war unvorstellbar, sehr inspirierend, faszinieren und einfach unbeschreiblich! Diesen Mix gibt es wahrscheinlich sonst nur so ähnlich in der UN! :-) Die Atmosphäre während des Seminars war klasse, das ganze Hotel war voll mit positiver Energie und jungen, aufgeschlossenen Menschen, die Spaß daran hatten zusammenzuarbeiten und Neues zu erleben und zu erfahren! Ich habe so viele neue Freunde aus allen Ecken der Erde kennengelernt, das ist echt genial!

Das Seminar selbst stand unter dem Motto "Social Entrepreneurship" - ein Thema unter dem ich mir anfangs wenig vorstellen konnte und das ich am Ende sehr faszinierend fand. Ein Unternehmen zu gründen, das in irgendeiner Weise Menschen sozial unterstützt oder die Natur schützt oder anderes Gutes tut, und dennoch profitabel ist, ist ein sinnvoller Ansatz - zumindest in meinen Augen. Wir hatten dazu Podiumsdiskussionen, Projektarbeiten, Vorträge usw. Bei unserer Gruppenarbeit wurde ich von der Gruppe gewählt, unser Projekt vor dem kompletten Seminar vorzustellen. Das war gar nicht ohne, das muss ich zugeben: vor 150 hochqualifizierten Studenten, den Organisatoren von Fulbright und einem Komitee, das unsere Projekte beurteilte, mehr oder weniger aus dem Stehgreif einen Vortrag zu halten - da wurden mir die Knie schon ein wenig weich! Doch es lief alles super und ich hatte superviel Spaß dabei!! :-)

Das Rahmenprogramm war auch klasse, wir hatten Freizeit, Stadtführungen, leckere Dinner, einen Abend bei einer Gastfamilie usw. Absolutes Highlight war das Dinner im Restaurant der Space Needle, hoch über den Dächern von Seattle. Wir hatten das gesamte Restaurant für uns, und genossen einen DJ zum Tanzen und Feiern, und sehr leckeres Essen! :-) Am Sonntag flog ich dann wieder nach Hause, leider mit rund 3 1/2 Stunden Verspätung aufgrund von Nebel in San Francisco.

Insgesamt war das Fulbright-Wochenende einfach genial, unvergleichbar und spitze!!
I am proud to be a Fulbrighter!! :-)

Montag, 5. April 2010

Spring Break

Jetzt wirds wirklich mal wieder Zeit, dass ich mich wieder mal melde und schreibe, was bei mir so los ist. Tut mir leid, dass ich so lange nix von mir hab hören lassen.

Letzte Woche hatten wir Spring Break, und Aurélie, Bri und ich hatten von langer Hand geplant einen großen Road Trip durch Californien zu machen. Teresa, eine alte Freundin von mir aus Regensburger Zeiten, war Ende März für 2 Wochen zu Besuch und war somit auch mit von der Partie.

Tag 1: Wir starteten am 20. März morgens früh Richtung Süden in unserem kleinen Mietauto: ein PT Cruiser, den wir sogleich "Henry" tauften. Unser erster Tag führte uns den Highway 1 runter, den malerischen "17-mile drive" entlang auf der Halbinsel von Monterey, und dann weiter an der Küste Richtung "Big Sur". Wir stoppten diverse Male um die wunderschöne Aussicht und das herrliche Wetter zu genießen, und kamen schlussendlich im "Pfeiffer National Park" an. Dort machten wir eine kleine Wanderung durch Redwoods und blühende Felder zu den Pfeiffer Wasserfällen. Anschließend gings weiter Richtung San Luis Obisbo, wo wir bei Bri's Mutter ankamen. Selbstverständlich brachten wir Blumen mit, und freuten uns riesig die herzliche Begrüßung und über ein riesiges Amerikanisches BBQ mit Shrimps und Steak! :-)

Tag 2: Nach ausgiebigem Ausschlafen und großem Amerikanischem Frühstück fuhren wir weiter nach Santa Barbara. Dort schauten wir uns zuerst die Uni an, die direkt am Meer liegt und richtig schön ist. Man könnte direkt neidisch werden, wenn man all die Surfboards sieht, die vor den Studenten-Buden stehen... doch schlussendlich waren wir uns alle einig, dass es in Berkeley insgesamt doch besser ist, trotz mangelndem Meer und Wellen und Sonnenschein. Wir bummelten gemütlich durch die Stadt, aßen lecker Mexicanisch zu Mittag und fuhren dann am späten Nachmittag weiter nach LA, wo wir bei Bri's bester Freundin Dilara übernachteten. Dort erwartete uns eine spontane kleine Party, und wir hatten einen sehr witzigen Abend mit der Theater-Impro-Gruppe von Dilara's Freund.

Tag 3: Am Montag machten wir eine riesige Tour durch Los Angeles. Unser erster Stop führte uns zu den riesigen Hollywood Buchstaben in den Hügeln von LA. Danach gings weiter zum Hollywood Boulevard - der typische Touri-Stop - aber das musste auch sein! :-) Anschließend fuhren wir quer durch LA zum Venice Beach und genossen nach dem anstrengendem Stadtverkehr und dem trubeligen LA ein paar ruhige Stunden am Strand. Herrlich! Zurück gings durch die Stadtteile Bel Air und Beverly Hills, vorbei am Rodeo Drive, wieder zu Dilara. Dort angekommen war ich wirklich fertig vom Fahren, da ich den ganzen Tag unseren kleinen Henry durch LA manövriert hatte. Wir kochten als "Dankeschön" dass wir 2 Nächte in der WG schlafen durften ein formidables Abendessen, bestehend aus Käsespätzle (selbergemacht!!) und Salat, und fielen dann totmüde ins Bett.

Tag 4: Und weiter ging unser Road Trip nach San Diego. Das Wetter war wunderschön, also entschlossen wir uns den Tag am Mission Beach zu verbringen. Wir relaxten am Strand, aßen mal wieder lecker Mexicanisch zu Mittag, bummelten durch die Strand-Buden und genossen es mal nicht auf der Straße unterwegs zu sein. Das Meer war allerdings schweinekalt, d.h. wir hüpften nur sehr kurz ins Wasser und blieben lieber in der Sonne liegen. Nachmittags fuhren wir dann zu James, einem alten Kumpel von Bri. Der war gerade in sein neues Apartment gezogen und freute sich, uns als seine ersten Gäste dort zu beherbergen. Außerdem hatte er einen supersüßen Welpen, mit dem ich die ganze Zeit nonstop spielte! :-) Abends gingen wir in Downtown San Diego zum essen und dann noch in eine "Secret Bar", wo der Eingang total versteckt war hinter künstlichen Pflanzenranken - das ist der Gag dieser Bar! War echt lustig!

Tag 5: Am Mittwoch wollten wir ursprünglich für einen Tag nach Mexico fahren, da es von San Diego nur 20 Meilen dorthin sind. Allerdings gab es eine Reisewarnung aufgrund von Schießereien und Unruhen an der Grenze, weshalb wir dann doch lieber im schönen Californien blieben. Stattdessen gingen wir also in den Zoo von San Diego, der weltberühmt ist. Er ist wirklich hübsch gemacht und der Umgang mit den Tieren ist klasse, doch der Eintritt war schweineteuer und schlussendlich ist ein Zoo eben doch ein Zoo... Anschließend fuhren wir wieder nach Downtown, bummelten am Hafen entlang und aßen beim Griechen (!) zu Abend. Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich bei und mit James, da wir hundemüde waren und keine Lust hatten wegzugehen.

Tag 6: Vor uns lag ein längerer Trip: von San Diego nach Las Vegas. Teresa fuhr souverän die gesamte Strecke und Nachmittags um 5 waren wir dort. Wir wurden wieder herzlich empfangen von Bri's Mutter und deren Freund, die an diesem Wochenende auch in Las Vegas waren und im MGM Grand eine Penthouse Suite hatten. Netterweise ließen sie uns in dem zweiten Schlafzimmer der Suite übernachten, was wir natürlich seeeehhhr genossen! Außerdem durften wir unseren "Henry" in der Garage stehen lassen und uns mit der Limousine rumkutschieren lassen, was herrlich exklusiv war! Abends gingen wir mit Carla und John schön zum Abendessen, lecker Seafood! :-) Und danach gings ins "Vanity", ein neuer Club im Hard Rock Hotel, der aktuell sehr beliebt ist! War cool!

Tag 7: Nach ausgiebigem Ausschlafen schlenderten wir gegen Mittag Richtung Pool. Dort erwartete uns "The Wet Republic", eine Pool Party wie aus einem Hollywood Movie! Cocktails schlürfen im Pool, die Casinos von Las Vegas als Kulisse, hunderte von jungen Leuten im Bikini und Badehose, Party-Musik, und 30°C - und wir mitten drin! Ein einzigartiger Nachmittag!! Danach machten wir uns schnell schick, denn wir fuhren ins Bellagio, wo wir erst den berühmten Brunnen anschauten und dann die Show vom Cirque de Soleil "O" ansahen. Die Show war der Hammer, die haben Zirkus neu erfunden!! Es gingen tausend Dinge gleichzeitig auf der Bühne vonstatten, man konnte gar nicht alles sehen, es drehte sich alles um das Motto "Wasser" und nahezu alle Beiträge fanden im Wasser statt: Turmspringen, Wasserballett, Clowns, Feuer im Wasser, fliegende Segelschiffe - alles unvorstellbare wurde dort wahr!! Wahnsinn!! Danach gingen wir lecker Sushi essen, um anschließend wieder ausgiebig das Nachtleben vonn Vegas zu genießen! :-)

Tag 8: Samstag hatten wir auserkoren um mal den Strip von Las Vegas zu erkunden. Wir schlenderten die Straße hinunter, schauten uns Cesar's Palace, Treasure Island, Venice, und viele mehr an und kamen schlussendlich in einer große Shopping Mall an. Dort wurde erst mal ausgiebig eingekauft! :-) Zurück im MGM gingen wir mit Carla und John zum Steak essen, wo ich das beste Steak meines Lebens genießen durfte! *WOW* Danach zeigten uns die beiden noch das "Mansion" des MGM, den Teil vom Casino in dem die Schönen und Reichen absteigen, wenn sie da sind. Ich durfte in der Bar Klavier spielen, wir tranken Champagner und fanden es herrlich exklusiv! :-) Danach gings dann ins Palms, wo wir alle 4 nightclubs abklapperten. Absolutes Highlight war "Rain", ein Club der Extraklasse, was ich in meinem Leben noch nie gesehen habe! Einfach unglaublich und nicht zu beschreiben!! :-) Nach ausgiebigem Tanzen verbrachten wir dann noch ne Stunde am Roulette-Tisch, schauten dann den Sonnenaufgang von unserem Zimmer aus an und fielen gegen 7 endlich, totmüde aber glücklich, ins Bett!

Tag 9: Ausschlafen war das wichtigste an diesem Tag. Danach verbrachten wir 2 Stunden am Pool, stärkten uns beim Thailänder für die lange Autofahrt, verabschiedeten uns herzlichst von Carla und John und starteten am Nachmittag mit unserem kleinen "Henry" zurück Richtung Berkeley. Wir standen 4 Stunden im Stau und brauchten insgesamt 12 Stunden... *uff* Um 3 Uhr Nachts waren wir dann endlich wieder zuhause angekommen!

Als Fazit unserer Spring Break kann ich ziehen: das war eine unvergessliche Woche mit einzigartigen Erlebnissen, und wohl eine der genialsten Wochen meines gesamten Aufenthaltes in Californien!! Danke Bri, Teresa, Aurelie, Dilara, James, Carla und John - es war einfach klasse!!! :-)

Mittwoch, 24. Februar 2010

Skifahren

Ja, Skifahren war und ist in den letzten Wochen eine meiner Hauptaktivitaeten. Das glaubt man gar nicht, wenn man an Californien denkt und nur Palmen, Strand und Sonne vor seinem inneren Auge sieht. Nun, Sonne und blauen Himmel haben wir auch, aber eben in Kombination mit viel Schnee, Bergen und Skipisten! :-)

Ich war, seit ich aus Thailand wieder gekommen bin, jede Woche mindestens 2 Tage mit dem Skiteam der Uni in Tahoe. Das liegt direkt an der Grenze zu Nevada in der Sierra Nevada und ist zwar kein riesig hohes Gebirge (ca. 3000m), aber einfach wunderschoen mit vielen Bergseen, toller Aussicht und abwechslungsreichem Terrain. Wir haben einen Saison Skipass fuer Sugar Bowl, ein kleines aber feines Skigebiet. Ausserdem haben wir ein Haus in Truckee, wo wir wann immer wir wollen uebernachten koennen und auch unser ganzes Skizeugs lassen koennen. Dort ist an den Wochenende immer viel los, wir haben ne Menge Spass zusammen, da sich die Leute im Team supergut verstehen!

An den letzten Wochenenden fuhren wir diverse Rennen und ich bin brav mitgefahren - das ist schon ein cooles Gefuehl, fuer seine Uni einen Slalom oder einen Riesenslalom zu fahren, einen richtigen Rennanzug anzuhaben und vom Rest des Teams angefeuert zu werden! Wir hatten fuer ein paar Tage auch einen Coach, der uns ein bisschen was beigebracht hat - aber die anderen Uniteams fuhren weitaus professioneller und hatten immer 2 oder 3 Coaches bei jedem Rennen dabei. Bei uns stand eher der Spass und die Freude am Skifahren im Vordergrund - und dadurch wurde das Rennenfahren auch richtig lustig und es gab keinen Druck zu gewinnen!

Die Atmosphaere im Team ist einfach klasse, da wir alle die Berge, den Schnee und das Skifahren / Snowboarden lieben, und das an den Wochenenden fernab von jedem Unistress geniessen koennen! Niemand wuerde auf die Idee kommen ueber die Uni zu diskutieren oder sich Hausaufgaben mitzunehmen, wenn er nach Tahoe faehrt! Dadurch gewinnen meine Wochenenden sehr an Qualitaet und sind wirkliche Erholung fuer mich! Aber waehrend der Woche ist die Uni umso stressiger, da ich wirklich alles erledigen muss, da ich weiss, dass ich am Wochenende nix fuer meine Kurse oder mein Forschungsprojekt machen kann. Aber das ist ok, und bisher laeuft das alles prima!

In den kommenden Wochen wird das Skifahren nun weniger, da es erstens waermer wird und wahrscheinlich ab Mitte / Ende April kein Schnee mehr liegt. Ausserdem stehen nun die Midterms an und dann muss ich mal ein Wochenende einschieben, an dem ich lerne. *grins* Und natuerlich will ich auch noch andere Dinge in USA machen als nur Ski zu fahren, weshalb auf dem Plan fuer Spring Break im Maerz Santa Barbara, San Diego, und evtl. Mexico stehen, und auch Wochenendtrips nach Seattle und Las Vegas geplant sind! Ich schoepfe meine letzten Monate in Californien voll aus und geniesse meine Zeit hier immer noch genauso wie am Anfang!

Sonntag, 14. Februar 2010

Frühlings-Semester

Inzwischen ist das Spring Semester bereits 4 Wochen alt und somit in vollem Gange. Deshalb will ich hier mal wieder ein bisschen was über meinen Unialltag erzählen.

Meine Kurse dieses Semester sind folgende:
- Social Cognition: ein Graduate-Kurs mit einem sehr coolen Prof, der sehr viel zu erzählen hat. Ich muss viel lesen, aber es ist ein sehr spannendes Gebiet der Psychologie, das Kognitionspsychologie mit Sozialpsychologie verbindet – die Frage ist also wie Menschen in sozialen Situationen denken und handeln - und die Antwort versuchen wir zu finden!
- Social Epidemiology: ein Graduate-Kurs aus dem “Public Health Departement“, also kein Psychologiekurs. Es geht darum, welchen Einfluss das soziale Umfeld, psychologische Faktoren, die politische und wirtschaftliche Situation eines Landes, sowie Geschlecht, Rassenunterschiede und so weiter auf die Gesundheit von Menschen und verschiedenen Populationen haben. Spannend!!
- Stigma and Prejudice: ein Undergrad-Kurs mit einer sehr jungen Professorin, die recht streng tut, aber sehr nett ist. Das Thema ist schwer kontrovers, es wird viel diskutiert und es werden die verschiedensten Fälle von Vorurteilen, Stereotypisierung und offener Diskriminierung thematisiert in jeglichen Bereichen: Rassen, Geschlecht, Nationalitäten etc.
- Cultural Psychology: ein Kurs, der sehr breit über Amerikanische Identität, kulturvergleichende Studien, westliche und fernöstliche Kulturen und Multikulturalität informiert.

Außerdem hab ich ein tolles Forschungsprojekt über Freundschaft, wo wir gerade einen Fragebogen zusammenstellen, der in den nächsten Wochen bereits getestet werden soll. Das macht superviel Spaß, ich hab eine sehr nette Betreuerin und bin auch zu den Treffen und Colloquien der Abteilung eingeladen. Alle sind sehr aufgeschlossen und freundlich, und ich fühl mich recht wohl in der Abteilung für „Personality and Social Psychology“. Mein Praktikum im Napa Mental State Hospital in der Forensik läuft wie letztes Semester weiter, ich bin jeden Dienstag für 3 Stunden dort und interagiere mit den Patienten. Das macht nach wie vor Spaß - inzwischen haben wir ne Kartenspiel-Runde zusammen, wo wir immer so was ähnliches wie Schafkopfen gemeinsam spielen! :-)

Mein Stundenplan dieses Semester ist recht geschickt zusammengestellt, ich hab nahezu alle Kurse Montags oder Dienstags, Mittwoch und Donnerstag hab ich nur 2 Vorlesungen die auch nicht verspflichtend sind. Freitags hab ich generell frei, was mir viel Zeit zum Skifahren gibt – aber darüber schreib ich in nem seperaten Blogg-Eintrag nochmal, das verdient einen eigenen Eintrag! :-) Dafür hab ich jetzt allerdings leider keine Zeit, da die Krissi und die Nina gleich ankommen und für eine ganze Woche bei mir in Californien bleiben werden! *freu*

Freitag, 22. Januar 2010

Weihnachtsferien - Fortsetzung

In Californien angekommen (am 11. Januar 2010) verbrachte ich nur einen Tag, mehr oder weniger schlafenderweise, in Berkeley und hopste dann in einen Greyhound Bus, der mich nach Truckee brachte, eine kleine Stadt in den Bergen von Tahoe. Mein Jetlag war übelst, ich war hundemüde und mich erwartete ein Haus voll mit 30 Studenten, stinkenden Skistiefeln, viel Bier und verdammt guter Stimmung! Alle begrüßten mich fröhlichst, freuten sich dass ich endlich da war und feierten, dass es draußen dicke Flocken schneite. Ich fühlte mich sofort willkommen und in unserer Skiteam-Hütte wie daheim. Es folgten 5 Skitage mit traumhaftem Schnee, Sonnenschein, Slalom und SuperG Training, Powder Skiing, und ner Menge Spaß mit all den anderen Ski- und Snowboardbegeisterten Studenten von Berkeley. Abends wurde immer fröhlich gefeiert, jedoch immer so, dass wir morgens um 9 wieder die allerersten am Lift waren - das ist Tradition im Skiteam, da führt kein Weg dran vorbei!! :-) Schweren Herzens gings dann am Sonntag Abend im wilden Schneesturm wieder zurück nach Berkeley. Doch der Schneesturm wütete die ganze Woche in Tahoe, d.h. wenn wir morgen wieder auf der Piste stehen, werden wir rund 2 Meter feinsten Neuschnee und Powder auf den Hängen vorfinden! *jubel*

Die erste Woche des neuen Semesters ist nun bereits vorbei, zumindest für mich, da ich Freitags keine Vorlesungen hab. *hihi* Mein Stundenplan ist klasse, meine Kurse scheinen alle spannend und interessant zu sein. Außerdem hab ich für dieses Semester ne HiWi-Stelle und arbeite an einem tollen Sozialpsychologischen Projekt über Freundschaft. Mein Praktikum im Napa Mental State Hospital geht natürlich auch weiter. Und die Wochenenden werd ich größtenteils in Tahoe beim Skifahren verbringen, und auch das eine oder andere Skirennen fahren! :-)

Ich freu mich riesig wieder hier zu sein, ich hab mich gefreut alle meine Freunde wieder zu treffen und ich hab soooo viel vor für dieses Semester! Ich bin noch 4 1/2 Monate in den Staaten, im Juni gehts voraussichtlich wieder gen Heimat. Halbzeit des Auslandssemesters ist also rum... Und ich bin mir sicher, die verbleibende Zeit hier wird ganz ganz toll!! :-) Happy new year! :-)

Happy new year


Zu allererst wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr voll Glück, Gesundheit, Erfolg und Freude! :-) Inzwischen bin ich auch wieder in Berkeley / Californien angekommen. Meine Weihnachtsferien waren sehr abwechslungsreich, abteuerlustig, turbulent und cool, ich hatte eine unglaublich tolle Zeit!! Aber der Reihe nach:

Ich blieb mit meiner Familie noch bis zum 5. Januar auf Koh Samui in unserem Traumhaus am Strand. Wir machten tolle Bootsausflüge nach Koh Pagnan und in den Marine National Park, wir gingen schnorcheln, Elefantenreiten, verschiedene Tempel und Buddhas anschauen, chillten am Strand, ließen uns massieren, aßen leckerst in traditionellen Thai-Restaurants, plantschten im Meer, im Pool und im Whirlpool auf unserer Terasse, tranken Tiger-Bier und südafrikanischen Wein und lebten unser lustiges Familienleben - es war einfach rundum gemütlich, entspannt und schön! :-) Fabian verließ uns bereits am 3. Januar, da er wieder nach Holland in die Uni musste. Sein Auslandssemester in Singapur ist bereits vorbei...

Während meine Eltern zurück nach Deutschland flogen, flog ich nach Bangkok, da ich noch 6 Tage Backpacken in Thailand vor mir hatte. Ich blieb einen Tag in Bangkok, traf dort einen alten Freund aus Australien und verbrachte einen sehr lustigen Abend mit ihm in den Kneipen Bangkoks. Am nächsten Tag schaute ich mir auf eigene Faust den Grand Palace, etliche Tempel, darunter Wat Poh incl. Massage in der berühmten Massage-Schule, einige Märkte und vieles mehr an. Es war klasse und superinteressant! Allerdings ging mir die laute Stadt mit all den Abgasen, dem verrückten Verkehr, und so vielen Leuten relativ schnell auf die Nerven, nachdem ich so ruhige 2 1/2 Wochen auf einer paradiesischen Insel verbracht hatte. Als es dann auch noch monsumartig zu regnen anfung, beschloss ich Richtung Norden weiterzufahren. Ich hopste also am nächsten Morgen in den Zug und fuhr nach Ayutthaya, die alte Huaptstadt Thailands. Dort gibt es wunderschöne Tempel und Tempelruinen, einen tollen Fluss und sehr nette Hostels direkt am Wasser. Ich lernte 3 nette Argentinierinnen kennen, mit denen ich den Abend verbrachte und fröhlich über Skifahren quatschte, da eine von ihnen die letzten 2 Winter Snowboard-Lehrerin in Tahoe war. So klein ist die Welt... :-) Ich lieh mir am Tag danach ein Fahrrad aus und radelte gemütlich durch die Gegend, bis ich zu einem riesigen Kral kam, wo über 100 Elefanten waren. Es war ein Elefanten-Camp und ich war schrill begeistert! Ein Typ der dort arbeitete führte mich durch das ganze Camp, zeigte mir die Baby-Elefanten (9 Tage alt!) und erklärte mir viel über die Arbeit mit den Elefanten! Das war echt toll und superspannend! Am nächsten Tag gings dann weiter mitm Minibus nach Kanchanaburi. Dort traf ich Merle, eine deutsche Abiturientin, die alleine durch Thailand backpackte. Wir hatten viel Spaß zusammen und machten kurzerhand gleich einen Ausflug zusammen. Es ging per Boot zur Brücke über den Kwai (die man aus dem Geschichtsunterricht über den 2. Weltkrieg kennen sollte - oder zumindest den Film ;-)), und zu einer buddhistischen Mönchs-Höhle. Danach kam mein persönliches Highlight: wir gingen Elefantenreiten - aber ohne Sattel und im Bikini!! Sprich, wir gingen Elefantenbaden im River Kwai!! Es war einfach der Wahnsinn, auf und mit diesen riesigen Dickhäutern schwimmen zu gehen! Unbeschreiblich! :-) Meinen letzten Tag verbrachte ich dann im Tiger-Tempel, ein buddhistisches Kloster, die mehr oder weniger zahme Tiger haben und die man auch streicheln kann und sich mit ihnen fotographieren kann. Ganz cool, aber sehr touristisch überlaufen! Abends gings dann zurück nach Bangkok und nach einer letzten Thai-Massage und Face-Treatment fuhr ich dann zum Flughafen, um dort auf meinen Flieger zu warten, der morgens früh um 5:30 zurück nach Californien startete.